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 Ein Auszug aus einer kleinen Geschichte ;)

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Reivan

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BeitragThema: Ein Auszug aus einer kleinen Geschichte ;)   Mo Aug 10, 2009 4:58 pm

Namen wurden verändert, da ich die Geschichte noch für etwas anderes benötigt habe:

Die Prüfung Asgards


Ich war auf dem zum Thronsaal, als mich Proxient ansprach. König Conan hatte die Schwarzen Drachen zu einer Besprechung gerufen, um das weitere Vorgehen im Norden gegen die Vanir zu besprechen.

Als mich Keira damals im Amphitheater von Karutonien als Spion im Dienste des Königs anwarb, hätte ich nicht gewagt, mir vorzustellen, dass ich einmal Seite an Seite des legendären Conan Schlachtpläne ausarbeiten und als Assassine in seinem Auftrag arbeiten würde.

Innerlich aufstöhnend fragte ich mich, was dieser alte Bücherwurm nun schon wieder von mir wollte.

"Meister Reivan", schmeichelte er mir, "hättet Ihr die Güte, mir kurz Gesellschaft zu leisten? Ich hätte eine äußerst wichtige Angelegenheit zu besprechen!"

"Aber natürlich ehrwürdiger Proxient, auch wenn meine Zeit sehr begrenzt ist, da ich zum König gerufen wurde!" erwiderte ich höflich.

Proxient erklärte sich: "Ich weiß, dass ihr ein vielbeschäftigter Mann seid, deswegen werde ich mich beeilen. Kürzlich habe ich durch gefundene alte Schriften und Befragung verschiedener Abenteurer von einer fast vergessenen Legende erfahren. Es soll im Grenzgebiet zu Asgard eine uralte Festung der verschollenen Götter existieren. Odin selbst, mitsamt seinen Söhnen und Töchtern, soll sie bewohnt haben.
Obwohl die Festung an sich schon äußerst interessant für die Historiker ist, ist das, was in der Festung sein soll, wohl noch viel wichtiger, insbesondere für den König."

Eines musste man Proxient lassen, er wusste, wie er die Aufmerksamkeit seiner Zuhörer fesseln konnte. "Fahrt fort, werter Proxient!"

"Der Legende nach ist der Speer Odins in dieser Festung, und der Besitzer kann durch Magie den oder die Herrscher Asgards zu sich befehlen und eine Forderung stellen, die sie erfüllen müssen."
Nach einer Pause, in der mir klar wurde, dass er nicht von sich aus weitersprechen würde, fragte ich ihn: "Kurz gesagt, Ihr wollt, dass ich mich dort mal umsehe, richtig?"

"Wer sonst sollte für so eine gefährliche Aufgabe in Betracht gezogen werden, Meister Reivan? Allerdings solltet Ihr nicht alleine dort hinreisen, da in den Schriften von starken zeitlosen Wächtern und zahllosen Fallen die Sprache ist."

"Nun gut, ich werde sehen, was ich tun kann und werde dem König Eure Bitte vortragen, denn er muss mir die Zeit dafür gewähren!" erwiderte ich mit einem Nicken. "Sollte er zustimmen, werde ich auf Euch zurückkommen und über die Schriften ausführlicher sprechen! Nun müsst Ihr mich entschuldigen, ich muss zum König!" Daraufhin wandte ich mich um und schritt in den Thronsaal.

Wie nicht anders zu erwarten, stimmte Conan der Erkundung zu. Er befahl mir, falls die Legenden wahr wären, den Speer Odins zu ihm zu bringen.

Nun zwei Wochen später saß ich hier in den kalten Grenzlanden mit meinen Gefährten am Lagerfeuer. Zwei Stunden von dem möglichen Standort der Festung entfernt lauschte ich den anzüglichen Witzen von Sanctus, dem Krieger, in Bezug auf Metare, der stygischen Heroldin.

Ich fragte mich, wann sie ihm wohl seinen Bart mit einem ihrer Feuerzauber anzünden würde, als er sich zum Schlafen legte. Allerdings konnte ich ihn verstehen, mit ihrer schlanken Figur, den langen schwarzen Haaren und den samten gelb schimmernden Augen war sie wahrlich sehr schön anzusehen. Ihre blaue Robe mit den roten Stickereien betonte ihr Äußeres sehr und machte Lust darauf, sie wie ein Geschenk auszuwickeln.

Schnell blickte ich auf Gerritor, bevor mich meine Gedanken an dieselbe Stelle führen würden, an der Sanctus wohl in seinen Träumen schon war.
Der zwei Meter große glatzköpfige dunkle Templer, der sich hervorragend auf Blutmagie verstand, biss gerade das letzte Stück von der Hirschkeule ab, das wir über dem Feuer brieten. Er warf es seinem Hund zum Knabbern hin, erhob sich und murmelte leise: "Ich mache mal eine kleine Runde ums Lager und sehe nach, wie es den Pferden geht."

Ich nickte ihm zu und ließ meinen Blick auf Nephto weiterschweifen. Der Dämonologe, ein kleiner schwarzhaariger Mann mit durchdringenden gelben Augen - auch er ist ein Stygier - sprach mit Neftiri, seinem Sukkubus, und teilte sie mit knappen Befehlen zur Wache ein.

Venira, die Priesterin der Mitra, beobachtete ihn argwöhnisch, sie konnte mit der stygischen Magie wenig anfangen und traute ihr daher nicht.
Sie ist wie ich gebürtig aus Aquilonien, blonde Locken umrahmen ihr anmutiges Gesicht mit den strahlend blauen Augen. Sie ist groß, schlank, und unter ihrer blauen Tunika ließ sie eine ausgeprägte Oberweite vermuten.

Ich merkte, wie ich sie anstarrte, und senkte schnell den Blick. "Warum muss es auch nur so kalt sein, dabei bekomme ich immer so warme Gedanken!" musste ich über mich selbst schmunzeln!

Im Geiste ging ich nochmal die Aufzeichnungen durch, die mir Proxient als Abschrift mitgegeben hatte. Angeblich sollten die Söhne und Töchter Odins die Festung schützen, die Nachkommen Fenrirs waren die Wachen vor der Festung.
Ansonsten warteten wohl noch Fallen auf unvorsichtige Abenteurer in der Festung selbst: Speere, Fallgruben, Giftwolken, das übliche eben!
Mit meinen Gefährten, mit denen ich schon oft gekämpft hatte, machte ich mir allerdings keine großen Sorgen darüber, wir hatten schon viele Abenteuer gemeinsam bestanden und jeder konnte sich auf den anderen verlassen. Mit einem letzten Schluck aus dem Weinschlauch machte auch ich mich zum Schlafen bereit.

Am nächsten Morgen ritten wir durch die eisige Landschaft Cimmeriens bis wir zu der Schlucht kamen, an deren Ende der berühmte Ort sein sollte. Wir stiegen von unseren Pferden, banden sie lose fest, damit sie im Falle eines Angriffs weglaufen konnten und machten uns auf den Weg durch die Schlucht. Der Wind heulte wie ein Rudel gieriger Wölfe in den Felswänden, die 20 Meter hoch aufragten, nach etwa einer Meile kamen wir in einen Vorhof zu einer Felswand, in die ein großes Tor eingelassen war.
Der Vorhof war ca. 200 Meter im Durchmesser und hatte mehrere verschneite Hügel, die sich in der Mitte sammelten. Wir gingen an der äußeren linken Wand entlang zum Tor und hielten uns von den Hügeln fern - Vorsicht ist besser als Nachsicht!

Dann standen wir vor dem Tor, es bot selbst einem Riesen einen bequemen Eingang, Runen in einer längst vergessenen Schrift verzierten das äußere und zwei große Ringe waren in das Tor eingelassen.
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Reivan

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BeitragThema: Re: Ein Auszug aus einer kleinen Geschichte ;)   Mo Aug 10, 2009 5:02 pm

Gerritor stellte sich als Leiter für Sanctus zur Verfügung, der an einem der Ringe zog, daraufhin öffnete sich ein Flügel des Tors ohne einen Laut zu verursachen. Ich stöhnte innerlich auf: "Wenn das noch so einwandfrei funktioniert, dann wohl auch die gefährlicheren Sachen!"

Eine große rechteckige Eingangshalle begrüßte uns mit gewaltigen Säulen, die aufgereiht längst vergessene Krieger zeigten.

Links und rechts zwischen den Säulen der Krieger waren in versteckten Alkoven unscheinbare Türen eingelassen, die wahrscheinlich zu den Räumen der Bediensteten führten, als in der Festung noch Leben herrschte.

Unsere Aufmerksamkeit wurde jedoch von den großen Treppen am Ende der Halle angezogen. Eine breite Treppe führte mittig aufwärts zu einem Absatz, während sich links und rechts eine Treppe hinab schlängelten. Zwei große Raben, die am Anfang des Geländers der mittigen Treppe saßen, sahen sich in die Augen.

Mit grimmigen Mienen und angespannten Muskeln durchquerten wir die Halle, immer in Erwartung einer Falle. Als wir gerade beratschlagen wollten, welchen Weg wir zuerst einschlagen, sprachen plötzlich die Raben zu uns:

"Wanderer, die Ihr die Heiligen Hallen Odins betreten habt, ihr müsst beweisen, dass Ihr würdig seid! Erst dann dürft ihr in Gladsheim bewundern!"

Mit dem letzten Wort der Raben entstanden Feuerbarrieren, die die Zugänge zu den Treppen versperrten. Hinter uns knarzte es laut, und als wir uns umdrehten, bemerkten wir, wie die Statuen der Krieger zum Leben erwachten. Sanctus rief Gerritor zu: "Nimm den vorderen Linken, ich greife den rechten an und versuche den Weg zu den anderen zu blockieren!"

Venira begann mit einem Zauber, der uns vor Schaden bewahren sollte, Metare ließ vor uns schon Feuer vom Himmel regnen, Nephto gab Neftiri den Befehl, von der linken Flanke mit Feuerbällen anzugreifen, während er leicht hinter Gerritor und Sanctus Blitze auf die Feinde herabregnen ließ.

Ich selbst zog mich langsam in den Schatten zurück und zählte, während ich die Krieger umging, ihre Anzahl. Von den insgesamt 24 Statuen hatten sich sechs verselbständigt, die anderen standen noch ruhig. Sorgfältig im Schatten verborgen, schlich ich mich von hinten an den letzten der Krieger an. Sie waren nicht mehr aus Stein, ich konnte ihre Venen sehen, das gab mir einen ungeheuren Vorteil.

Als ich hinter ihm war, passte mich seiner Geschwindigkeit an und holte langsam mit dem linken Arm aus, packte sein Kinn, hob es an und schlitzte ihm die Kehle auf. Es kam kein Laut von seinen Lippen, als ich ihn zu Boden gleiten ließ.

Sanctus sprang auf seinen Gegner zu und schlug mit seinem Schwert nach dem rechten Bein des Kriegers, als dieser ihn abwehren wollte, stieß Sanctus ihm mit der anderen seinen Schild gegen dessen Schwertarm und entwaffnete ihn. Nach einer Drehung um seine Achse säbelte sein Schwert den Kopf der ehemaligen Statue ab.

Gerritor wollte den Kampf ausleben, schnell schnitt er mit seinen Schwertern in seine beiden Arme, und beschwor einen Zauber herauf, der ihn schneller werden ließ, dann stürzte er sich auf seinen Gegner. Die Schwerter prallten aufeinander, links, rechts, Streich von oben, Stich von unten, die Schläge kamen so schnell, sein Gegner hatte zahllose Schnitte, als er auf seine Knie fiel und sein Herz durchbohrt wurde.

Venari schickte eine heilige Lanze nach der anderen auf den am weitest entfernt stehenden Gegner, im Flug teilten sie sich und leichte Äste trafen mit blauem Licht die Gegner, die in der Nähe der Flugbahn standen und davor zurückzuckten. Nach drei Blitzen schleuderte es ihren Gegner nach hinten und er blieb regungslos auf dem Boden liegen.

Metare verwandelte sich daraufhin in einen Teufel und rannte los, mit brennenden Dolchen stach sie auf ihren Gegner hinter Gerritor ein, auch er hatte ihr nichts entgegenzusetzen.

Nephto ließ den letzten zusammen mit Neftiri in Flammen aufgehen, bevor er sich überhaupt entscheiden konnte, welchen von beiden er angreifen wollte.
Der Kampf dauerte keine 30 Sekunden und es war totenstill, als wir uns anblickten. Plötzlich kam eine leichte Brise auf, die Körper der toten Krieger wurden zu Staub und wurde verweht.
Die Barrieren lösten sich auf, als die Raben sprachen: "Ihr dürft weitergehen!"

Wir trafen uns wieder bei den Raben und entschieden, zuerst den Keller zu durchsuchen, also wandten wir uns der rechten Treppe zu und gingen abwärts.

Unten erwartete uns eine Tür und die Treppe der anderen Seite. Hinter der Tür waren mehrere Gänge, die wiederum verschiedene Türen zur rechten und linken Seite hatten. Nach kurzen Erkundungen stellten wir fest, dass es wohl Lagerräume und Zellen waren. Am Ende eines Ganges war ein großes Tor und
Venari sprach: "Die Tür ist von Magie geschützt, aber ich kann sie öffnen, wenn ihr wollt!"

Fragend sahen wir sie an, sie seufzte: "Die Magie wirkt nach innen, also will wohl jemand, dass das was darin ist, eingesperrt bleibt!"
Ich nickte ihr zu und antwortete: "Mach auf!" Sie beschrieb eine kurze Geste in der Luft und die Tür öffnete sich.
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Reivan

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BeitragThema: Re: Ein Auszug aus einer kleinen Geschichte ;)   Mo Aug 10, 2009 5:06 pm

Dahinter war ein behaglich eingerichteter Raum, ein roter dicker Teppich mit einer Darstellung eines achtbeinigen Hengsts lag inmitten des Raumes und am Ende wärmte ein großer Kamin den Raum. Zu beiden Seiten waren an den Wänden Sitzkissen aufgereiht mit Speisen und Tränken.
Es sah aus, als wäre dieser Raum noch immer bewohnt.

Schnell waren wir wieder in angespannter Haltung! Wir betraten das Zimmer und das Tor fiel ins Schloss! Wir wirbelten herum und ein leises Lachen ertönte hinter uns vom Kamin.

Nachdem wir uns umgedreht hatten, sahen wir einen ca. zwei Meter großen Mann in schwarzer Lederrüstung vor dem Kamin stehen. Sanctus flüsterte: " Wo kommt der her? Hier gibt es keine weiteren Räume!"

Ich schüttelte den Kopf und rief: "Zum Gruße, mein Name ist Reivan. Wer seid Ihr, Fremder?"

Mit einem Grinsen und einem Weinkelch in der Hand schlenderte der dunkle Mann auf uns zu.
"Ihr wisst nicht, wer ich bin? Interessant!
Ich bin Loki und immer auf der Suche nach Spielen, die mein Leben hier interessanter gestalten! Ihr seid wegen Odins Speer hier, habe ich recht?"

"Ja!" antwortete ich.

"Nun denn, dann spielen wir ein Spiel! Wahrheit oder Lüge! Wenn ihr mir bei Eurem Tode schwört, mir den Speer zu bringen, lasse ich Euch gehen, ansonsten müsst ihr mich besiegen, damit ihr diesen Raum wieder verlassen könnt! Wie lautet Eure Antwort?"

"Wir werden den Speer unserem König bringen, denn das haben wir bereits zugesagt!"

Mit einem Lächeln ließ er seinen Weinkelch fallen, zog seine Dolche und verschwand.

In Angriffshaltung bewegten wir uns auf den Platz zu, wo Loki verschwunden war, als plötzlich hinter uns Neptho mit einem Seufzen zu Boden fiel. Wir drehten uns um und sahen, wie Loki gerade einen seiner Dolche aus Nephtos Rücken zog und wiederum verschwand.

Gerritor stürzte zum Kamin, verschloss mit einem Hebel den Luftabzug und warf Scheit um Scheit ins Feuer, Sanctus deckte ihm den Rücken.

Venari, Metare und ich stellten uns Rücken an Rücken, um uns zu schützen. Die Priesterin wirkte einen Luftschild um unsere Gruppe, während sich der Raum mit Rauch füllte.

Metare, die den Schemen im Rauch zuerst sah, schleuderte Feuer auf ihn herunter, die übrigen stürzten sich auf Loki, nun da er zu sehen war. Sanctus wehrte seine Dolche mit dem Schild ab, die übrigen versuchten Loki tödlich zu verwunden. Wir waren schon lange aufeinander eingestimmt und so dauerte es nicht lange, bis er am Boden lag, auch wenn unser Feind sehr flink war.

Ich nahm schnell seine Dolche auf, Sanctus hatte sich Nephto auf den Rücken geworfen und wir rannten durch die Tür, die sich wieder geöffnet hatte. Zurück in der Eingangshalle betteten wir Nephto auf den Boden. Venari wob einen Heilzauber, und ich flößte ihm einen Trank ein, den ich von einem Alchemisten vor unserer Reise gekauft hatte.

Man konnte zusehen, wie er sich erholte, seine Wunde im Rücken schloss sich, er bekam wieder Farbe im Gesicht, und dann schlug er die Augen auf.
Mit einem erleichterten Seufzen ließen wir uns zurücksinken. Gerritor schaute auf Nephto herab und schmunzelte: "Das nächste Mal schläfst du dich aber nicht aus, während wir kämpfen!" Lachend entspannten wir uns.

Nun gingen wir die breite Treppe in der Mitte hinauf zu dem Absatz. An der Wand war ein großes Ölgemälde aufgehängt mit dem einäugigen Odin, einer Frau und mehreren Männern an einer Festtafel. Der Absatz war ein Mosaik mit verschiedenen Buchstaben eines alten Dialekts des Cimmerischen, wie ich erkannte. Links und rechts führten die Treppen in 180 Grad wieder nach oben.

Ich wandte mich nach links und setzte einen Fuß auf einen der Buchstaben, plötzlich hörte ich ein Klicken, mit einem Sprung hechtete ich zurück und im nächsten Augenblick schnellte ein Speer aus der Bodenplatte. Nun hatten wir wohl unsere Fallen gefunden!
Wir überlegten hin und her, über die Platten konnten wir nicht gehen, ohne zu wissen, was wir auslösen würden, Kiesel halfen nicht, die hatten wir schon ausprobiert...

Metare sprang auf: "Ich hab eine Idee! Wer sind die Personen auf dem Gemälde?"

"Vermutlich die Götterfamilie, denke ich!" erwiderte ich. "Odin, Thor, Tyr, Freya und ein paar andere, die ich nicht kenne, zusammen mit den Raben Hugin und Munin!" ich deutete nach unten.

Metare wandte sich zu einer Bodenplatte und bevor wir sie aufhalten konnten, trat sie schon darauf, dann zur Seite, zurück und wieder vor, immer im Zickzack, schon stand sie auf der linken Treppe, die nach oben führte und strahlte uns an.

Venari sah sie erschrocken an: "Wie hast du das gemacht?" Nachdem Metare uns erklärt hatte, dass sie einfach nur die Namen von Odin, Freya, Thor und Tyr verbunden hatte, um ihren Weg zu gehen, kamen wir nach!

Es erwartete uns ein Spiegelsaal, in der Mitte ein Thron, dahinter führte eine weitere Treppe nach oben. Wir näherten uns dem Thron, als das Bild vor uns verschwamm und plötzlich ein Mann darauf saß. Er hatte eine Fellrüstung an, auf dem Kopf einen Helm mit zwei großen Hörnern, die linke stützte er lässig auf einen großen Zweihänder.

Der Krieger war sicherlich dreieinhalb Meter groß, deswegen würde er seine rechte Hand wohl nicht für den Zweihänder benötigen. Und als wäre das der Hinweis gewesen, sah ich seinen rechten Arm und stellte fest, dass ihm die Hand fehlte. Dies war dem Aussehen nach Tyr, der seine rechte Hand im Rachen des Fenrir verlor.

Er winkte uns heran und sprach: "Verlasst diesen Ort, Wanderer, meine Familie wünscht Diebe nicht zu sehen und möchte nicht gestört werden!"
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